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"GRÜSS DEN BRECHT"

Das Leben der Margarete Steffin - von Hartmut Reiber

gelesen von Gina Pietsch Premiere:

19. November 2009, 18.00, Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin

Erstmals zeichnet eine Biographie den Lebensweg der Margarete Steffin nach: vom Berliner Proletarierkind zur Mitarbeiterin und engsten Vertrauten Brechts; ein beeindruckendes und bewegendes Frauenschicksal vor dem Hintergrund der emanzipatorischen und politischen Kämpfe in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Auf der Bühne kann man das erleben als eine Mischung von Ausschnitten aus dem Buch, gelesen von Gina Pietsch, Kommentaren durch den anwesenden Autor Hartmut Reiber und Improvisationen mit Geige, Bratsche und Percussion durch Dietrich Petzold.



Grüß den Brecht   Hörprobe











Derzeitige Bertolt-Brecht-Abende:


LASST EUCH NICHT VERFÜHREN

Gina Pietsch ( voc), Hannes Zerbe (p) Jürgen Kupke (cl)

Es ist Gina Pietsch's 16. Brecht-Abend, und er knüpft an ihren 2. vor genau 20 Jahren, zusammen mit Hannes Zerbe und Jürgen Kupke als ihr "Wende"-Brecht "Alles wandelt sich" auch als CD erschienen. Das klingt modern wie eh, da zwei exzellente Jazzer am Werke sind, die sich auch im Duo improvisatorisch betätigen. Pietsch singt einiges von damals, aufgestockt mit ihren eigenen best-of -Liedern und ergänzt durch Geschichten, die sie durch 30 Jahre Beschäftigung mit Brecht in ausreichendem Maße erzählen kann.


Die Presse meint:
"Lieder und Texte von Bertolt Brecht, Gina Pietsch (Chansonette), Hannes Zerbe (Klavier) und Jürgen Kupke (Klarinettist), Berlin. Gina Pietsch gilt als eine der größten Brecht-Interpretinnen schlechthin. Ihre rauchige Stimme, ihre fantastische Mimik und nicht zuletzt ihre Fähigkeit, das Publikum durch ihr beachtliches Wissen über Brecht und ihren Humor mitzureißen, machen diesen Abend zu etwas ganz Besonderem.
Das Trio spielt und interpretiert bekannte und weniger bekannte Texte und Lieder von Brecht.
'BB hätte seine Freunde gehabt.'"
(Veranstaltungskalender des "Kiesel" in Friedrichshafen)






MY BEST OF BB

Gina Pietsch (voc), Uwe Streibel (p)

Es ist Gina Pietsch's 15. Brecht-Abend, ausgewählt aus den rund 350 Liedern und Gedichten, die sie von diesem Dichter im Repertoire hat. Seitdem sie auf der Bühne steht, beschäftigt sie sich mit BB und kann so jede Menge Geschichten über ihn erzählen. Es sind ihre Lieblingsgeschichten, und es sind - von Uwe Streibel am Piano begleitet - ihre Lieblingslieder, wovon ein Großteil die BEST OF's ihres Publikums sind.

Premiere:

1. März 2008, 20.00, Salztheater Staßfurt, Tränental 6, 39418 Staßfurt


Die Presse meint:
... verstreute die begnadete Sängerin und Schauspielerin in "My best of bb" proletarisches Theaterflair im Herzen des Thüringer Waldes. Sie nahm in einer hinreißenden Show aus Geschichten und Songs aus Brechts Leben und Werken das überaus zahlreich erschienene Publikum mit in die Welt des epischen Theaters. Nicht nur erwies sich die charismatische Diva ganz in Schwarz, die aus Berlin angereist war, als fesselnde Erzählerin von "Geschichten vom Herrn B:" und "Geschichten vom Herrn Keuner". Die Brecht-Kennerin schaffte es auch, ein 90-minütiges Programm zusammenzustellen, bei dem Geschichten und Lieder inhaltlich aufeinander abgestimmt waren ...
Das Programm endete mit einem fulminanten Finale der "Ballade von den Seeräubern", bei der die bis in die Fingerspitzen professionelle Interpretin noch einmal ihren gesamten stimmlichen Umfang in die Waagschale warf.
(Freies Wort)






"... ZUM BEISPIEL DAS GRAS"

Gina Pietsch (voc) und Uwe Streibel (p)

der „grüne“ Brecht

in Gesprächen über Bäume, Bäche und Buckow
in Gesängen über Geier, Gummi und Gänse

Es ist Gina Pietschs 14. Brecht-Abend, behandelnd ein scheinbar unbrechtisches Thema. Das Klischee des „roten Didaktikers“ scheint eine freundliche, dialektische, sprich „grüne“ Sicht auf Natur auszuschließen. Pietsch und Streibel treten spielerisch den Gegenbeweis an.


Premiere:

2. November 2007, 20.00, Schwartzsche Villa, Grunewaldstr.

Die Presse meint:
Die großartige Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch stellt in ihrem neun Programm mit dem etwas umständlichen Titel "Gespräche über Bäume, Bäche und Buckow und Gesänge über Geier Gummi und Gänse" den "grünen" Brecht vor, der, wie sie meint, zu lange hinter dem "roten Didaktiker" zurückstehen musste. Begleitet wird sie dabei vom nerven- und ausdrucksstarken Pianisten Uwe Streibel. Letzte Woche folgte ein begeistertes Publikum dieser ungewöhnlichen Entdeckungsreise durch Brechts Werk.
(Junge Welt)






"... ER HAT VORSCHLÄGE GEMACHT ..."
Pietsch's 13. Brecht-Abend, anlässlich seines 50. Todestages
Live-Variante der gleichnamigen CD

gemeinsam mit dem Pianisten Uwe Streibel

Brechts Liebe zu Vorschlägen ist in seinem Werk nicht zu übersehen. Zwischen 1916 und 1956, die wechselnden Zeiten genauso betreffend wie die Vielfalt, das Schwergewicht und die immense Zahl der Themen, in verschiedener Weise auch, von unverschämt bis abgeklärt, von witzig bis weise, von höflich bis unerbittlich, und alles in allem von unterschiedlicher Kraft der Einwirkung auf den Leser. Sein „Alles wandelt sich“ betrifft so eben auch seine Vorschläge.

Das Brecht-Projekt will das spielerisch untersuchen, in Texten und Liedern, mit dem Ziel, sein Leben zu erzählen als das des mit Vorschlägen in gesellschaftliche Prozesse Eingreifenden.


CD-Premiere am 28. Februar 2007 - 20 Uhr - im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, 10179 BERLIN

 

... er hat Vorschläge gemacht ...    CD-Info und Hörproben

Die Presse meint:
Gleich zweimal lud die Berliner Brecht-Interpretin Gina Pietsch mit ihrem neuen Programm "Er hat Vorschläge gemacht" in den St. Jakobs-Wasserturm, gab jeweils den krönenden Abschluss des Abends. Und bot eine authentische Leistung, die ihresgleichen sucht. Gina Pietsch interpretiert nicht, sie lebt Bertolt Brecht. Sie singt und spielt, sie schreit, weint und lästert. Den roten Faden gab die Biografie des Dramatikers, den kongenialen B Begleiter Uwe Streibel. Das "Lied vom Surabaya-Johnny" ... mutierte zum emanzipierten Rachefeldzug, die "Kindesmörderin Marie Farrar" zur tränentreibenden Elegie und "Gut so und schlecht so" aus dem "Untergang des Egoisten Fatzer" zur eindringlichen Beschwörung. 90 Minuten währte der vielseitige Streifzug durch Brechts Werk, und nicht eine Sekunde war daran zu zweifeln, dass die aus Ost-Berlin stammende Gina Pietsch eine der größten Brecht-Interpretinnen unserer Tage ist."
(Dreigroschenheft)

Wer wäre besser dazu geeignet als Gina Pietsch, die eben nicht hin und wieder Brecht singt und spricht, wenn das mal wieder "in" ist. Sondern, die, wie kaum eine Zweite als seine Interpretin gelten darf. Mit ihrer zugleich gewaltigen und überaus facettenreichen Stimme, der Mischung aus Sängerin und Schauspielerin, unternahm sie einen ebenso vergnüglichen wie nachdenklichen Streifzug durch sein Leben. Sie zeichnete somit ein Bild von Brecht durch dessen eigene Werke, mit sie die Entwicklung des Dichters und Dramatikers über die Jahrzehnte hinweg verdeutlichte ... Herausragend vor allem die "Ballade von den Seeräubern" ... Gina Pietsch hauchte und wisperte die Botschaften Brechts, schrie diese aber auch heraus, wenn es nötig war und fesselte damit das Publikum, das am Ende in Begeisterungsstürme ausbrach.
(MOZ Märkische Oderzeitung)






GEGEN VERFÜHRUNG
zwischen Brecht und Jazz

Gina Pietsch als Gast bei PROKOPÄTZ

Das Jazzorchester ist eine unangepasste Big Band-Besetzung und seit über zehn Jahren fester Bestandteil der Berliner Jazzszene. PROKOPÄTZ setzt mit seinem ständig wachsenden Repertoire auf musikalische Brüche: Rock, Swing und Funk sind darin genauso enthalten, wie komplizierte Rhythmik, gesungener und gesprochener Text, Marsch, Walzer und freie Improvisationen. Die von Hannes Zerbe arrangierten Kompositionen stammen von Weill und Eisler bis zu Breuker und Zerbe. Die Hälfte dieses Abends sind Brecht-Lieder, die Pietsch zu den im Gegensatz zum Titel des Abends durchaus verführerischen, in jedem Fall aussergewöhnlichen Band-Arrangements singt.

Die Presse meint:
... Hört man, wie Prokopätz gemeinsam mit der Brecht-Interpretin Gina Pietsch das Gedicht "Orges Wunschliste" in ein unpeinliches Soul-Arrangement kleiden, muss man eingestehen, dass die Band diesen Job spannender, grooviger und - Gnade der späten Geburt - fachkundiger erledigt, als es die Meister wohl zu träumen gewagt hätten ...
Zitty Berlin






KLAMPFENLIEDER BEI BRECHT

Gina Pietsch (voc), Dietmar Ungerank (git)

Live-Variante der gleichnamigen CD, gewissermaßen im Plauderton, wie man's in Kneipen gewöhnt ist - weil er so angefangen hat, in der Kneipe, 20jährig, mit der Klampfe, wie Wedekind und Baal, seine zartesten und gröbsten Lieder singend, übers Lieben und Saufen, übers Freuen und Fressen


Klampfenlieder bei Brecht    CD-Info und Hörproben

Die Presse meint:
Die Lieder waren die "Silberdollars" des Abends. Die Frau ist eine ausgezeichnete Mimin und Interpretin.
Ob sie rotzig und heruntergekommen singt, oder melancholisch, singt sie doch nie ohne Stolz. Man spürt durchaus, dass die Brechtsche Lyrik für sie eine besondere Philosophie ist. All dies trug zu einem im wahrsten Sinne des Wortes aufregenden Abend bei. Pietsch ist eine Diva, eine Chanteuse, eine kraftvolle Persönlichkeit, die Brecht bestimmt gefallen hätte.
(Freie Presse)
   





ERSTENS, VERGESST NICHT, KOMMT DAS FRESSENSAUFENRAUCHENVÖGELNSEGELN
- Brecht über Genüsse

Gina Pietsch (voc) und Four winds & One (cl, hr, tb, tu, key)

Nach dem 17. Juni 1953 hat er gefordert, "auf keine kleinste Freude zu verzichten", damit angeknüpft an frühe Ermahnungen, das Leben betreffend: "schlürft es in vollen Zügen, denn es kommt nichts nachher". In solch weitem Bogen auch wird die Pietsch das Thema in Liedern und Texten ausloten, getragen von einem phantastischen Ensemble: Blechbläser - u.a. Jörg Huke (tr) und Jürgen Kupke (cl) - und Hannes Zerbe an den Keyboards.

Die Presse meint:
... Gina Pietsch und "Four Winds and One" schleuderten dem Publikum "Bertolt-Brecht-Songs über die Genüsse" entgegen - mächtig gesungen, groß interpretiert und fantastisch musikalisch illustriert ...
BB hätte seine Freude gehabt an dieser eigenwilligen Interpretin Gina Pietsch, die sich durchaus an so bekannten Namen wie Lotte Lenya und Therese Giehse messen lassen kann ...
(Amberger Zeitung)
   





"VERJAGT AUS MEINEM LAND" oder BRECHT: ICH BIN EIN AUSLÄNDER"

Gina Pietsch (voc), Gerhard Folkerts (p)

"Öfter als die Schuhe die Länder wechselnd", weil verjagt aus seinem eigenen, ist wohl kaum etwas Brechtscher, als seine Lieder und Texte vom Hiersein und Wegsein, Bleibenwollen und Gehenmüssen, Willkommen und Abschied und auch Willkommen und Abschiebung.

Die Presse meint:
Kein "Glotzt nicht so romantisch" und kein anderes Verdammungsurteil, das Brecht dem Kulinarischen in der Kunst gewidmet, kann uns abhalten, vorweg die große Diseuse Gina Pietsch und ihren Begleiter am Klavier Gerhard Folkerts zu rühmen, und der Verführung zu zeihen, der Verführung Volljähriger zum Brecht-Genuss. Was Gina Pietsch an Volumen, Schattierung und Nuancierung der Stimm - trotz Erkältung - zu bieten hat, an clowneskem Spielwitz und -temperament, kurz: an Ausstrahlung, das stellt sie durchaus ebenbürtig neben ihre berühmte Lehrerin Gisela May ...
(Grafschafter Nachrichten Nordhorn)






Gina Pietsch & Uwe Streibel &
Gerlinde Kempendorff & Uli Kempendorff
„Ballade von der Freundschaft”
Ein Brecht-Abend

Zwei befreundete Sängerinnen (wo gibt es das schon wirklich?), unterstützt von zwei Musikern (das ist eher möglich – aber nur bei unterschiedlichen Instrumenten), beschäftigen sich in Liedern und Texten mit diesem ambivalenten Thema: Freundschaft.
Sie nehmen sich dazu Material von einem Dichter – dem das Thema ein ganz zentrales ist, da in besonderer Weise mit Freundlichkeit verbunden und vom ihm gesetzt eigentlich als höchsten menschlichen Wert, nicht selten sogar über die Liebe gestellt – Brecht.
Natürlich schließt das Thema Freundschaft deren Negation ein. Und Liebe Nicht-Liebe. Und damit alles, was menschlich ist: Misstrauen, Enttäuschung, Neid, Hass, Zerstörung, Tod.
Ergo: keine Angst vor Friede, Freude, Eierkuchen


Premiere:
15.10.2010, 20.00, Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin





„DIE BASSNACHTIGALL UND ANDERE VÖGEL”
Eine musikalisch-literarische Nachlese zu Erwin Schulhoff

mit Texten von J. v. Hoddis, B. Brecht, G. Stein, J. Ringelnatz, K. Tucholsky und Klabund.

Kompositionen von E. Schulhoff, H. Eisler, K. Weill, B. Henning
Gina Pietsch – Gesang
Elisabeth Böhm-Christl – Fagott, Kontrafagott
Bardo Henning – Piano, Akkordeon


Premiere:

5. Februar 2010, 19.30 Uhr, jazzwerkstatt CAFE Knesebeckstr. 33/34, 10623 Berlin





Der zweite Helene-Weigel-Abend:
"DIE COURAGEFIGUR HELLIS, JETZT HERRLICH, VON GROSSER KÜHNHEIT"

Gina Pietsch (voc), Uwe Streibel (p)

Zum 60. Jahrestag der Premiere von "Mutter Courage und ihre Kinder"
Ein biografischer Abend über die langjährige Intendantin des "Berliner Ensembles", Ehefrau des Dichters Bertolt Brecht, Mutter zweier seiner Kinder, und also der wichtigster Protagonistin seiner Werke, der Darstellerin der Mütter Frau Flinz, Frau Großmann, Natella Abaschwili und Pelagea Wlassowa. Entstanden aus Anlass des 60. Jahrestages der Premiere ihrer wichtigsten Rolle, der Mutter Courage Anna Fierling, im Auftrag des Brecht-Weigel-Hauses in Buckow, erzählt der Abend ihr Leben in Liedern, die sie selber sang, sowie in den vielen Texten, die Brecht für und über sie schrieb.

Premiere:

11. Januar 2009, 11.00, brechtweigelhaus Buckow, Bertolt-Brecht-Str. 29, 15377 Buckow

Die Presse meint:
Kaum zu glauben, dass sie ihr Wissen über Helene Weigel zumeist nur aus den Überlieferungen schöpft. Denn was Gina Pietsch über die "brotbackende, netzestrickende, suppenkochende Kennerin der Wirklichkeit" erzählt, zeichnet ein Bild der Schauspielerin und Intendantin, wie es sonst nur das eigene Erleben voraussetzt ... Geschichten über Geschichten ... der am broadway so erfolgreiche Weill verleugnete die alte Freundschaft, als das Paar in den USA einen Neuanfang wagen wollte. Dieser kam für die Weigel erst 1947 nach 15 bühnenlosen Jahren - mit der Mutter Courage - ihrer Paraderolle. Eine solche bot auch Gina Pietsch. Fast schien e zuweilen, als stünde die große kleine Frauselbst dort vorn und säße nachdenklich in de Ecke, so nahe waren Lieder und Berichte der vormaligen Hausherrin gekommen.
(MOZ Märkische Oderzeitung)






Ein Kurt-Weill-Abend:
VON BRECHT ZUM BROADWAY

Gina Pietsch (voc), Frank Petzold (p)

Pietsch singt und plaudert über Weill in Berlin, Paris, am Broadway und in Hollywood, über seine Kämpfe beim Sich-Einrichten in Leben und Kunst, und über Spaß und Mühen beim Produzieren von Kunst und Leben.

Die Presse meint:
Grandiose Partytime im Feininger Haus. Begeisternder Auftritt von Gina Pietsch und Frank Petzold. Ein Ständchen, das es in sich hat. Vereint es doch den größten Teil von Weills Ohrwürmern. Und die verlangen bekanntlich eine überdurchschnittliche Wandlungsfähigkeit und eine besonders suggestive Ausstrahlung des Interpreten. Voraussetzungen, die Gina Pietsch in jedem gesungen Takt und in jeder rezitierten oder deklamierten Textzeile souverän nachweist. Die Intensität und Expressivität ihrer Mimik und ihrer Stimme zieht die Besucher im restlos gefüllten Atelier von Beginn an in ihren Bann. Doch setzt sie dabei nichts auf, sondern entwickelt alles aus Noten und Worten, und die opulente Spannbreite ihrer gestalterischen Möglichkeiten lässt eine Gefahr stereotyper Wiederholungen niemals aufkommen ...
(Mitteldeutsche Zeitung)






"WAS TRÄUMT DER TEUFEL"
ein Peter-Hacks-Abend

mit Gina Pietsch (voc) und Hannes Zerbe (p)

über Träume und die Frage nach ihrer Realisierung, über Leben und Kunst eines großen Mannes, der einer der unseren wurde, ein Kind Berlins und seiner Umgebung, was ihm nicht in die Wiege gelegt war. Sinnlich in den Liebesgedichten, spaßig für die Kinder und vernunftgierig bis in Zeiten hinein, da der mainstream anderes vorzieht. Von all dem ist zu hören in Texten und Liedern, alten und von Hannes Zerbe neu komponierten. Hacks erster Schritt in unsere Richtung war ein Brief an Brecht, geschrieben am 30. Oktober 1951, und so nimmt es nicht wunder, dass die Brecht-Interpretin Gina Pietsch ihn für sich neu und wiederentdeckt hat.

Premiere:

10. Juli 2007, 20.00, Junge Welt-Ladengalerie, Torstr.6, 10119 Berlin

Was träumt der Teufel    CD-Info und Hörproben

Die Presse meint:
Pietsch hat, wie immer, eine große Bühnenpräsenz - voluminös in der Stimme, ein Körperwerden des Vorzutragenden. Wuchtig, den Übergang beherrschend, unterstützt durch Zerbes Begleitung, gefördert und befördert durch Zerbes Kompositionen; der kräftige proletische Vortrag und die feine lyrische, nuancierende, leise und grad dadurch erhellende Stimme garantieren einen kenntnis- und erkenntnisreichen Abend. Er hat drei Könnende ...
(Junge Welt)






Zweiter Heinrich-Heine-Abend:
HEINRICH HEINES LEBENSFAHRT

Gina Pietsch (voc) und Uwe Streibel (p)

Seine Lebensfahrt ist turbulent, seine Reisebilder sind umfassend und aufregend und nicht selten unter Zwang entstanden. Sein Name steht für Kunst und Courage, Schönheit und Wahrheit, Witz und Traurigkeit, Aufklärung und Toleranz und, wie er selber sagt, die Parthey der Blumen und Nachtigallen.

Premiere:

5. Juli 2007, 20.00, Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 10115 Berlin

Die Presse meint:
Heines Lebensfahrt. Gina Pietsch gilt als Brecht-Interpretin schlechthin. Schon mehrfach war sie beim Kulturring zu Gast. Diesmal geht es, so Pietsch, um ihre zweite Liebe, nämlich den Heine. Sie und Pianist Uwe Streibel erzählen in Liedern und Texten von Heinrich Heines Lebensfahrt.
(Kulturring Magazin)






Ein Johann-Wolfgang-von-Goethe-Abend:
ACH, DENKT DAS VEILCHEN

Gina Pietsch (voc), Gerhard Folkerts (p)

gesungen und beplaudert, in Verehrung des Heroen über ihn lachen und wundern machend, weil beleuchtend, was die Geschichte gern aussparte, weil zu schön oder nicht schön genug; Bett- und Ministergeschichten - ein Nachruf anderer Art

Die Presse meint:
Gina Pietsch mit "Ach, denkt das Veilchen" im Stadttheater
Pietsch, Ost-Berliner Frauenschnauze, geschult bei Brecht-Diseuse Gisela May und das Herz auf dem linken Fleck, zeigt den eitlen, verächtlichen, den fehlbaren und intriganten Goethe. Ein bitterer Abend für Studienräte, ein erkenntnisreicher für kritische Gemüter ...
Aber es ist auch ein Abend einer einmal verletzten, dann wieder faszinierten Goethe-Liebhaberin. Pietsch lässt am Respekt vor dem lyrischen Erfindungsreichtum des kleinen Großen keinen Zweifel. Beim "Veilchen" etwa in Mozarts Vertonung, beim "Zauberlehrling", dessen Metrum sie hinreißend theatralisch zerhackt und den sie zum widerborstigen Minidrama wandelt ...
Knapp 40 Gedichte, Gedichtfragmente, Aphorismen und Tagebucheintragungen lässt sie mit schillernd schönem Chanson-Mezzo und mit der ironischen Distanz des brechtschen epischen Theaters am Zuhörer vorüber ziehen - antimuseal, berlinerisch statt weimarisch ...
Selbst schuld, wer nach solchen Abenden nicht neugierig zum Buch greift.
(Nürnberger Nachrichten)






Mikis Theodorakis zu seinem 85. Geburtstag:
WEIL ICH MICH NICHT GESETZEN BEUGTE
Ein Abend über ein Leben in Liedern

Gina Pietsch (voc), Uwe Streibel (p)

Seine Lieder gingen um die Welt als Volkslieder.
Sein "Zorbas", den Anthony Quinn tanzt, scheint der Sirtaki schlechthin. Sein Name ist mit den Kämpfen des griechischen Volkes verbunden wie kein anderer.
Sein Leben ist nachzulesen in Büchern.
Und doch ist zu wenig, was wir wissen über ihn.

So erzählen Pietsch und Streibel singend und spielend über ein Leben in Liedern, eben: weil er sich nicht Gesetzen beugte.

Die Presse meint:
Das Theodorakis-Programm "Ein Leben in Liedern" von Gina Pietsch und Gerhard Folkerts im ausverkauften Theater Wedel wird lange noch großen Nachhall finden ... Pietsch und Folkerts vermochten es, den Menschen, Komponisten, Dichter und Politiker Mikis Theodorakis so darzustellen, als sei er zugegen. Pietsch sang und sprach ohne Pathos. Ohne große Geste und doch eindringlich. Hier stand vor uns eine neue, eine andere Pietsch ...
(Wedel-Schulauer Tageblatt)






Ein Robert-Gernhardt-Abend:
„ROBERT GERNHARDT – ZU ALLEM ”

mit Gina Pietsch (voc) und Hannes Zerbe (p)

… und natürlich auch Sie sind angesprochen, wenn Gina Pietsch und Hannes Zerbe Robert Gernhardt auf die Bühne bringen.
Als der Meister des Wortwitzes bei seinen Lesungen noch selber oben saß, kam es zu seinem (angeblichen) Leidwesen vor, dass ihm das Publikum im Saal seine eigenen Pointen vorplapperte. Auch Sie dürfen so mit uns verfahren, aber es wird schwierieger sein, denn Hannes Zerbe hat einen Großteil der vorgestellten Werke komponiert, und das nicht 0-8-15. Im übrigen werden Sie nicht nur Schätze aus dem "Wörtersee" zu hören bekommen, so wenig der fehlen darf, sondern auch "Lichte Gedichte", "Weiche Ziele“, "Natur-Blues"e und "Blusen des Böhmen".
Kurz gesagt, mit seinen eigenen Worten, es geht: "Über alles".


Die Presse meint:
... was Gina Pietsch zeigt und hören lässt, ist die hohe Schule der Interpretation. Sie formt mit ihrer expressiven Stimme die Figuren in den Gedichten, rollt nachdrücklich mit den Augen und versteht es lässig, die Stimmung von impertinent nach melancholisch oder umgekehrt kippen zu lassen. Voraussetzung dafür sind neben den Texten vor allem auch die Kompositionen von Hannes Zerbe.
(OTZ Ost-Thüringer Zeitung)


Hörproben:

 
    Diät-Lied






    Samstagabendfieber


    Ein Zwiegespräch


    Was es alles gibt

 
 

In eigener Sache - zum Thema Frau:
WENN DU STOLPERST, SCHWESTER, ICH HALT' DICH

Gina Pietsch (voc), Dietmar Ungerank (gitarre), bzw. Uwe Streibel (piano)

Schein und Sein von Emanzipation, verfahrend mit diesem mit Augenzwinkern und Ernst, gerichtet an Frauen und Männer und Frauen.

Die Presse meint:
"Wenn Du stolperst, Schwester, ich halt dich", hieß das Programm, mit dem die Berliner Chansonette ihr begeistertes Publikum zwei Stunden in Atem hielt. Gina Pietsch gehört sicher nicht zu denen, die man übersieht oder überhört. Sie ist laut, unverkrampft, uneitel im besten Sinne und voll hintergründigem Humor. Die einstige Schülerin von Gisela May steht nicht im seriösen schwarzen Kleid hinter dem Mikrofon. Sie springt auf der Bühne herum, gestikuliert, bezieht das Publikum ein, kommentiert. Sie singt leidenschaftlich, hat die ganze Facette von Orchester bis Solovioline in den Stimmbändern.
(OZ Ostseezeitung)

MUSIK: Das feministische Kirchengesangsbuch
Gina Pietsch und Uwe Streibel mit Brecht
(ein Beitrag in "Märkische Allgemeine") >>> vom 26.07.2010



Hörproben:


 
    Raus mit den Männern






    Rin del Angelito


    Die Wahrheit
    vertragen sie nicht


 
 
 

"DAS LEBEN SPIELEN - NICHT AN BEIFALL DENKEND"
Eine künstlerische Reflektion zu Thema Kunst über Kunst

mit Gina Pietsch (voc), Uwe Streibel (p) Dietrich Petzold (v, perc)

Wir loten ein Thema aus, das unser ureigenstes ist, tägliche Arbeit, fast Alltag und doch da, den Alltag zu unterbrechen, ohne ihn auszublenden. Es ist eine schöne und schwere Arbeit, so schön und so schwer, dass sie diejenigen, deren Produkte wir behandeln, also Dichter und Komponisten, zu allen Zeiten auch zu Reflektionen darüber angeregt hat. Sichten auf die Arbeit des Künstlers, seine Motive, Ziele, Methoden sind so unterschiedlich wie die Rezeption durch das wie immer gelagerte, zahlungs- oder nicht zahlungskräftige Publikum. So geht das nicht ohne Widersprüche ab. Wenn Heine noch bemerkte, dass er in Versform besser verstanden wurde als in "normaler" Rede, so stehen Robert Gernhardts Kunst- oder Künstlerfiguren meist unverstanden in der Sonne herum. Bei Brecht, der den "Theaterkommunisten" satirisch zur Strecke bringt, ist sehr Rilke'sch mehrfach zu hören von seiner Sorge um die "schönen Empfindlichen", und beim empfindsamen Rilke wird die Kunst sehr Brecht'sch als gebraucht gezeigt gerade von den Unteren, den "Dürftigen". Wir werden Kreislerschen Witz im Umgang mit Mozart aufnehmen, die Lebensrettung durch Kunst durch den Schubertschen "Leiermann", die Wut eines Theodorakis, der sich als Tanzbär fühlt, im Käfig vor der keifenden Menge, und die gar nicht erotischen Enthüllungen einer Striptease-Tänzerin, wie Günter Neumann sie beschreibt.





Ein Berlin-Abend:
BERLIN, INT HELLE, INT DUNKLE, IN BEEDET
Lieder und Texte über eine Heimat

Gina Pietsch (voc), Nora Buschmann (git)

"Das ist die BerlinerLuftLuftLuft" ... Hätten Se wohl jerne? Kriejen Se aber nich!

Zusammen mit der Konzert-Gitarristin Nora Buschmann serviert Gina Pietsch einen ungewöhnlichen Berlin-Abend, mit neuen Liedern aus Carlo Domeniconis kluger und witziger Feder, direkt übertragen auf Nora Buschmanns gitarristische Meisterfinger, und nach Texten von schon lange entdeckten und ganz frisch gefundenen Autoren, wie Gustas und Gilbert, Menge und Mensching, Katsch und Kunze, Gernhardt und Braun.

Und da ham Se mehr davon als von den ewijen "... saß ick mit de Emma uff de ...", na, Se wissen schon.

Was die Interpretin anbetrifft - wer Brecht kann, kann auch Berlin. Und so redet "det Janze" mit dem von der Zeitung "Die Welt" der Pietsch verbrieften "proletarischen Charme und ihrerfacettenreichen Schauspielkunst" vom wirklichen Vor- und Nach-Mauer-Leben in der selbstgewählten Heimat der beiden Leute auf der Bühne, was heißt, es wird jequatscht und jesungen eben von Berlin, int Helle, int Dunkle, in beedet.


Hörproben:


 
    Vajnüjen sine Pecunia






    Fehljeschlagen


    Sphären


    Meine Straße

 
 

Ein Sex-Abend:
KOMM, DASS DU HERSIEHST

Gina Pietsch (voc), Dietmar Ungerank (git)

Sex-Lieder und Texte aus vier Jahrtausenden über die schönen Dinge ganz unten

Die Presse meint:
Sex-Lieder und -Texte aus vier Jahrtausenden über die schönen Dinge ganz unten gaben die Berliner Sängerin und Schauspielerin und der Hofer Gitarrist Dietmar Ungerank zum Besten. Niemand im Saal konnte sich den intensiven, facettenreichen Interpretationen Gina Pietschs und der feinfühligen, meisterhaften Begleitung durch Ungerank entziehen ... Walther von der Vogelweide und Francois Villon hatten genau wie Heinrich Heine und Paul Verlaine oder George Brassens und natürlich Bertolt Brecht die Vorlagen geliefert, zum Teil von Dietmar Ungerank vertont oder für Gitarre bearbeitet ... Mit den Zugaben "Mutter Beimlein" und der "Ballade von der sexuellen Hörigkeit" ging ein die Sinne heftig anregender Abend übers sogenannte Thema Nummer eins in schier unzähligen Varianten zu Ende ...
(Nailaer Zeitung)






Ein besonders poetischer Abend:
AUS SCHRADER, KÜCHE UND KEMPNER

Gina Pietsch (voc), Dietmar Ungerank (git)

ein buntester Strauss Gefühle aus Küchenliedern nebst poetischen Ergüssen der Damen Friederike Kempner und Julie Schrader, in Noten gesetzt durch die Herrschaften Bredemeyer, Pietsch, Ungerank und das Volk





Ein Weihnachts-Abend:
JESUS MACHT NICHT MEHR MIT
Lieder und Geschichten von unten und oben,
von Himmel und Erde, die Weihnacht betrachtend

Gina Pietsch (voc), Dietmar Ungerank (git)

Fußend auf der Titelgeschichte von Wolfgang Borchert, wird gesungen und erzählt – in mehreren Sprachen und Dialekten – von dieser alten guten Geschichte, die in Bethlehem begann, in der Stadt, deren Name „Haus des Brotes“ bedeutet, dort,
wo er geboren wurde am Heiligen Abend, dieser „sanfte Revolutionär“, der die Liebe predigte, bis er „aufs Kreuz gelegt wurde“, und der eine Hoffnung auf Friede und Wohlgefallen blieb, bis heute und für viele.

- auf einer gleichnamigen CD erschienen -

Jesus macht nicht mehr mit    CD-Info und Hörproben





Ein Busch-Abend:
MEINE BUSCH-LIEDER UND GESCHICHTEN

Ein Programm anlässlich des 30. Todestages und 110. Geburtstages des Sängers und Schauspielers Ernst Busch, den Gina Pietsch und Uwe Streibel mit Brecht-, Mühsam-, Wedekind-, Weber-, Eisler- und Busch-Liedern würdigen, wobei die dazu erzählten Geschichten helfen sollen, eine der ganz großen Figuren des vorigen Jahrhunderts im Gedächtnis zu behalten.

Premiere:

29. Mai 2010, 14.00 Uhr, Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher Str. 1, 12619 Berlin