In neuer Besetzung


Mikis Theodorakis
Brecht
Erich Kästner

Programme in neuer Besetzung

Mikis-Theodorakis-Abend

WEIL ICH MICH NICHT
GESETZEN BEUGTE

Ein Mikis-Theodorakis-Abend über ein Leben in Liedern
von Gina Pietsch (voc),
mit Christine Reumschüssel (p)

Zum 90. Geburtstag von Mikis Theodorakis
am 29. Juli 2015

Seine Lieder gingen um die Welt als Volkslieder. Sein „Zorbas”, den Anthony Quinn tanzt, scheint der Sirtaki schlechthin. Sein Name ist mit den Kämpfen des griechischen Volkes verbunden wie kein anderer. Sein Leben ist nachzulesen in einer Unzahl von Büchern. Und doch ist zu wenig, was wir wissen über ihn. So erzählen Gina Pietsch und Christine Reumschüssel singend und spielend über ein Leben in Liedern, eben „weil er sich nicht Gesetzen beugte”.

aktuelle Vorstellungen:
05.03.2017, 11.00 Uhr, Kulturzentrum Nellie Nashorn, Tumringer Str. 248, 79539 Lörrach, Telefon: 07621 / 166101
23.07.2017, 16.00 Uhr, KKW KleinKunstWerk Bad Belzig, Mühlenhölzchen 1a, 14806 Bad Belzig, Telefon: 033841 / 796981


Die Presse meint:

„Weil ich mich nicht Gesetzen beugte”. In ihrer vielfarbigen und kontrastreichen Theodorakis-Hommage, passgerecht zum neunten Dezennium am 29. Juli, verströmten Gina Pietsch (Gesang) und Christine Reumschüssel (Synthesizer) eine künstlerische Energie, die viele Facetten zum Leuchten brachte. Als professionelles Duo liefen sie jetzt ein weiteres Mal zu potenzierter Hochform auf. Die weithin bekannte Sängerin und Schauspielerin, auf Brecht und über ein Dutzend weiterer Autoren spezialisiert, mit der versierten Jazz/Rock/Pop-Pianistin, die zuletzt für Barbara Thalheim oder für Hans-Eckardt Wenzel spielte. Die Stimmung in der übervollen Berliner Ladengalerie der „jungen Welt” kulminierte beim furiosen (und nun erst in nahezu voller Länge noch einmal) zugegebenen Sirtaki.
(Von Hilmar Franz, Unsere Zeit)
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Das Theodorakis-Programm „Ein Leben in Liedern” von Gina Pietsch und Gerhard Folkerts im ausverkauften Theater Wedel wird lange noch großen Nachhall finden ... Pietsch und Folkerts vermochten es, den Menschen, Komponisten, Dichter und Politiker Mikis Theodorakis so darzustellen, als sei er zugegen. Pietsch sang und sprach ohne Pathos. Ohne große Geste und doch eindringlich. Hier stand vor uns eine neue, eine andere Pietsch ...
(Wedel-Schulauer Tageblatt)


„Was diesen Geist und Seele gleichermaßen berührenden Abend prägte, war erstens die Brillanz der Interpretation: Die komplexen Melodien und Partituren verlangen jedem Sänger und jedem Instrumentalisten einiges ab. Zweitens: Die Poesie. Die Lieder von Theodorakis funktionieren am besten zusammen mit der vokalreichen, weichen griechischen Sprache, zumal er vielfach Werke berühmter Lyriker wie Giannis Ritsos und Giorgos Seferis vertont hat. Also galt es, die klangvolle Schönheit der Originale ebenso zu Gehör zu bringen wie den Inhalt der Verse. Gina Pietsch, die insbesondere als Brecht-Interpretin bekannt geworden ist, hat das mit sagenhafter Eleganz gemeistert – das Griechische, „abgehört von Maria Farantouri”, wie sie sagt, und die Vermittlung des Sinns der Worte.”
(Von Jana Frielinghaus, junge Welt)
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„Unbequem und beneidenswert mutig”
Chansonnière Gina Pietsch feiert den 85. Geburtstag von Mikis Theodorakis
Interview im Neuen Deutschland


Ein Abend voller Melancholie, Tiefe und Stolz
Gina Pietsch beeindruckt das Publikum beim Mikis-Theodorakis-Abend der Theatergemeinschaft im Stadthallenrestaurant
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Gina Pietsch und Christine Reumschüssel

MY BEST OF BB

15. Brecht-Abend
von Gina Pietsch (voc),
mit Christine Reumschüssel (p)

Es ist Pietsch's 15. Brecht-Abend, ausgewählt aus den rund 350 Liedern und Gedichten, die sie von diesem Dichter im Repertoire hat. Seitdem sie auf der Bühne steht, beschäftigt sie sich mit BB und kann so jede Menge Geschichten über ihn erzählen. Es sind  i h r e  Lieblingsgeschichten und es sind   i h r e  Lieblingslieder, wovon ein Großteil auch die BEST OF's ihres Publikums sind.

aktuelle Vorstellung:
26.02.2017, 20.00 Uhr, Kulturgießerei Schöneiche, An der Reihe 5, 15566 Schöneiche bei Berlin, Tel.: (030) 649 29 97
Tickets


Die Presse meint:

Gina Pietsch GINA PIETSCHS BRECHT
Ihre Reise nach Augsburg hat sich gelohnt, zumindest für die zahlreich im Brechthaus erschienenen Zuhörer. Gina Pietsch war zwar schon mal – lange her – 2007 spätabends für eine Brecht-Veranstaltung an der Kahnfahrt da (3gh 4/2007, S. 32f); nun gab es eine solche Gelegenheit endlich wieder, veranstaltet vom Kurt-Eisner-Verein zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Gina Pietsch ist Schülerin von Gisela May und Ekkehard Schall, aber sie imitiert niemandes Stil, es sei denn, sie ahmt mal wen nach (auch das hat sie drauf). Sie hat ihre eigene Art entwickelt, sehr variationsreich, sanft und lyrisch, kess und frivol, gern mit trompetenhafter Wucht. Immer mit klarer, durchdachter Textinterpretation, oft eigenwillig, manchmal verblüffend ...
(Dreigroschenheft 4/2015)
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... verstreute die begnadete Sängerin und Schauspielerin in „My best of bb” proletarisches Theaterflair im Herzen des Thüringer Waldes. Sie nahm in einer hinreißenden Show aus Geschichten und Songs aus Brechts Leben und Werken das überaus zahlreich erschienene Publikum mit in die Welt des epischen Theaters. Nicht nur erwies sich die charismatische Diva ganz in Schwarz, die aus Berlin angereist war, als fesselnde Erzählerin von „Geschichten vom Herrn B:” und „Geschichten vom Herrn Keuner”. Die Brecht-Kennerin schaffte es auch, ein 90-minütiges Programm zusammenzustellen, bei dem Geschichten und Lieder inhaltlich aufeinander abgestimmt waren ...
Das Programm endete mit einem fulminanten Finale der „Ballade von den Seeräubern”, bei der die bis in die Fingerspitzen professionelle Interpretin noch einmal ihren gesamten stimmlichen Umfang in die Waagschale warf.
(Freies Wort)


... Na, da muss man doch nur einfach klatschen, wenn eine Gina Pietsch mit Haut und Haaren, ausgeklügelter Sprach- und Gesangskunst in Brechts Geburtshaus sich jenen Brecht/Weill/Eisler-Songs so hingibt, dass Brecht-Fans, die diese Lieder schon hundertmal gehört haben, geneigt sind, die Texte neu zu verinnerlichen.
(Sybille Schiller, Augsburger Allgmeine)
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Gina Pietsch und Christine Reumschüssel

„... ZUM BEISPIEL DAS GRAS”

14. Brecht-Abend
von Gina Pietsch (voc), mit Christine Reumschüssel (p)

Der „grüne” Brecht
in Gesprächen über Bäume, Bäche und Buckow, in Gesängen über Geier, Gummi und Gänse

Ein nur scheinbar unbrechtisches Thema. Das Klischee des „roten Didaktikers” scheint eine freundliche, dialek- tische, sprich „grüne” Sicht auf Natur auszuschließen. Sein „die Natur sah ich ohne Geduld” wird als gegeben genommen und nicht als von Trauer getragener Kritik an der Zeit, die „auf Erden ihm gegeben war”. Gerade noch dem jungen Brecht zugetraut, der Bäume besingt und Kühe, ist seine Beschäftigung mit Natur über 40 Jahre kaum vorstellbar. Pietsch und Reumschüssel treten spielerisch den Gegenbeweis an.

Die Presse meint:
Die großartige Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch stellt in ihrem neun Programm mit dem etwas umständlichen Titel „Gespräche über Bäume, Bäche und Buckow und Gesänge über Geier Gummi und Gänse” den „grünen„ Brecht vor, der, wie sie meint, zu lange hinter dem „roten Didaktiker„ zurückstehen musste. (...) Letzte Woche folgte ein begeistertes Publikum dieser ungewöhnlichen Entdeckungsreise durch Brechts Werk.
(Junge Welt)

aktuelle Vorstellung:
25.10.2016, 18.30 Uhr, Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin
,
Telefon: 030 / 29 35 22 03



Verjagt aus meinem Land oder
BRECHT: Ich bin ein Ausländer

12. Brecht-Abend
von Gina Pietsch (voc), Christine Reumschüssel (p)

Da er für die Emanzipation der Unteren schrieb, den Krieg hasste und mit einer Jüdin verheiratet war, trieben ihn die Nazis durch sieben Länder. Dreizehn Jahre war er Ausländer und fühlte sich auch so. Anfangs, dicht an der deutschen Grenze, unterm „dänischen Strohdach„, rechnend mit einem schnellen Ende des Spuks, dann; mit immer größeren Entfernungen zum Land seiner Sprache, zunehmend unglücklicher werdend, wird er im 13. Exil-Jahr die begehrte „Stadt der Engel”, L.A., als „Hölle der Enttäuschten” empfinden, wo der Verkauf aller Werte an 1. Stelle steht. Was jeder ins Exil Getriebene heute empfindet, bei Brecht steht es zu lesen, in Liedern und Gedichten, Geschichten.

Brecht, der Ausländer, die DDR und die Natur
Artikel von Gina Pietsch in der UZ
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Die Presse meint:
Kein „Glotzt nicht so romantisch” und kein anderes Verdammungsurteil, das Brecht dem Kulinarischen in der Kunst gewidmet, kann uns abhalten, vorweg die große Diseuse Gina Pietsch und ihren Begleiter am Klavier Gerhard Folkerts zu rühmen, und der Verführung zu zeihen, der Verführung Volljähriger zum Brecht-Genuss. Was Gina Pietsch an Volumen, Schattierung und Nuancierung der Stimme – trotz Erkältung – zu bieten hat, an clowneskem Spielwitz und -temperament, kurz: an Ausstrahlung, das stellt sie durchaus ebenbürtig neben ihre berühmte Lehrerin Gisela May ...
(Grafschafter Nachrichten Nordhorn)

Konkret und abstrakt
Brecht, tiefe Töne und die Wut: Ein Abend mit Gina Pietsch und Pianist in der jW-Ladengalerie
Von Anja Röhl
Die Brecht-Chanteuse Gina Pietsch gastierte am Mittwoch abend in der jW-Ladengalerie – zum Jahresabschluß. Geboten wurde natürlich Brecht und der sehr gut.
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Gina Pietsch

BLEIB AM LEBEN, SIE ZU ÄRGERN

Ein Erich Kästner-Abend
von Gina Pietsch (voc), mit Klaus Schäfer (p)

Und er hat sie geärgert, Militaristen, Faschisten, Spießer, sogenannte Klassefrauen, Sergeanten und und und. Das immer literarisch, ästhetisch, ohne besondere ideologische oder politische Bindung, und doch mehrfach in Gestapohaft, und lebensgefährlich bedroht. Ein Moralist wollte er sein, mit spitzer Zunge, wunderbarem Humor und dem großem Bedürfnis nach zwischenmenschlicher Hilfe. Sein Land, „wo die Kanonen blühn”, kannte er gut. Zwei Weltkriege hatte er miterlebt, ein Kaiserreich als Schüler, und das größenwahnsinnige Dritte als ein verbotener, aber daheimgebliebener Schriftsteller. Wie wenig die eine Republik aus dem ersten, die andere aus dem zweiten großen Krieg gelernt hatte, war dem blitzgescheiten und wirklichem Dichter Kästner nicht nur klar, sondern immer Triebkraft, darüber zu schreiben.

Die Presse meint:
„Der Kästner-Abend mit Gina Pietsch und Pianaist in der Berliner jw-Ladengalerie beginnt mit den Worten: ‚Man unterschätzt Kästner als politischen Lyriker und Essayisten!’ Politische Epigramme werden vorgetragen, Kurzgedichte. Gina Pietsch hat eine vielschichtige Mischung aus Kästners Werk zusammengesucht, den Abend baut sie autobiografisch auf. Die große Rolle der Mutter in Kästners Leben wird auf liebevoll-satirische Art deutlich. Der Toleranz der Mutter hatte er es zu verdanken, daß er Schriftsteller werden konnte, denn als er kurz vor seinem Lehrerexamen zu ihr sagte: Ich kann nicht Lehrer werden, sagte sie nur: ‚Gut, mein Sohn’ und knappste auch noch das Geld für ein Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft aus dem schmalen Haushaltssäckel ab. Doch all das wurde durch den Erfolg belohnt, den Kästner schon bald mit seinen ersten Texten hatte. Dann singt und deklamiert Gina abwechselnd: ‚Kennst du das Land, wo die Kanonen blühen?’ Sie unterbricht durch Briefausschnitte, Episoden, führt durch Geschichtsepochen, Weltkrieg, Wirtschaftskrise, Ruhrkampf, Arbeitslosigkeit, sehr stark intoniert sie: ‚Ein Suizidaler erzählt’, Weihnachten bei den Armen, und sonntags regnet es sowieso: ‚Der Rucksack wächst, der Rücken wird nicht breiter / Ich kam zur Welt und lebe trotzdem weiter!’ ...”
Ganzen Artikel lesen (Anja Röhl, Ossietzky)