Neue Programme von Gina Pietsch
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Neue Programme von Gina Pietsch

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Von den Leben die hellen, von den Toden die schnellen

Brecht zum 70. Todestag am 14. August 2026

mit Gina Pietsch & Frauke Pietsch

Zum 70. Todestag von Bertolt Brecht widmen Gina Pietsch und Frauke Pietsch dem Dichter einen musikalisch-literarischen Abend über Leben und Tod – und über eine Haltung, die unbequem bleiben will.

Ausgehend von Brechts Gedicht „Orges Wunschliste” spannt das Programm den Bogen durch ein Jahrhundert der Kriege und Umbrüche, das sein Schreiben prägte. Brecht widersprach der Verherrlichung des Sterbens, warnte vor Krieg und Zerstörung und beharrte darauf: „Der Tod ist zu nichts gut.”

Ein Abend mit Liedern und Texten, die heute erschreckend aktuell klingen.


★ Premiere am 11. Juni 2026 ★

Nächste Vorstellung:

29.11.2026, 19.30 Uhr, Einlass: 19 Uhr
Theater im Pädagog
Pädagogstraße 5, 64283 Darmstadt

Felix Mühlberg, junge Welt, schrieb am 13.06.26:

„Das Lachen im Halse
Premiere in der jW-Maigalerie: Unbequem aus Prinzip – Gina und Frauke Pietsch präsentieren in Berlin ihr neues Programm zu Brechts 70. Todestag

An diesem ihrem 36. Brecht-Abend singt Gina Pietsch Brecht nicht als Nachlassverwalterin, sondern als Künstlerin in einer Tradition, in der Lied, Schauspiel und politische Erkenntnis zusammengehören. Gemeinsam mit ihrer Tochter Frauke Pietsch hat sie anlässlich Brechts 70. Todestag am 14. August ein Programm entwickelt, das ihn nicht entschärft, sondern als Störung ernst nimmt: »Von den Leben die hellen. Von den Toden die schnellen.« Gina Pietsch verwendet den Dichter als Medium, um über Tod und Frieden zu singen.

Der Titel des Abends stammt aus dessen »Orges Wunschliste«. Was wie ein Nachruf klingt, ist ein Gegenprogramm zur Andacht. Der Abend handelt vom Tod und den gesellschaftlichen Verhältnissen, die Menschen sterben lassen, sie zum Sterben überreden, ihr Sterben verklären oder nachträglich verwalten. Brecht wollte nicht bewundert werden, sondern stören, unbequem sein. Diese Haltung trägt der Abend und schützt vor falscher Verehrung. Pietsch und Pietsch zeigen keinen Künstler hinter Glas, sondern einen Brecht, dessen Verse Gefühl und Geist fordern.”

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Ein Glück heißt Akkordeon

Esther Bejarano zum 100. Geburtstag

Eine Hommage von Gina und Frauke Pietsch

Floh hat man sie manchmal genannt und Krümel, weil sie so klein war. Dabei, welch ein großes Leben. Welche Leiden, welche Freuden, welche Kämpfe bis zum 10. Juli 2021? Fast hätte sie die 100 geschafft. Am 15. Dezember diesen Jahres wäre das gewesen.

Gina Pietsch und ihre Tochter Frauke werden vor diesem großen Tag erzählen von Esthers Leben, ihren Stationen im Heimatort Saarbrücken und denen, die ihr aufgezwungen wurden, Auschwitz, Ravensbrück, Israel und Hamburg. Die Interpretinnen werden das Leben dieser mutigen, klugen, jüdischen Sängerin ehren, mit Liedern, die ihr wichtig waren, gegen Faschismus hier und in Israel damals und heute.

Hommage von Gina Pietsch zum 100. Geburtstag von Esther Bejarano hier lesen

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... nicht mehr auffindbar nach dem dritten.

Ein Abend gegen Kriege

mit Gina Pietsch und Bardo Henning

Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.

Als ich jung war, hab ich Brecht auch wegen dieser Worte bewundert. Dabei waren sie weit weg von mir, gingen mich eigentlich nur der Historie wegen etwas an. Nun sind sie mir nah gekommen, und ich frage, ob die Bellizisten in meinem Land und meiner Welt sich nicht ähnlich ängstigen wie ich.

Wer hat sich nicht alles geäußert zu dieser Frage aller Fragen, also: Krieg oder Frieden? Was haben sich die Dichter und Denker zu diesem Thema nicht alles einfallen lassen.
Friede dem Bäcker und seinen Liebschaften, wünscht sich Neruda, Ich bin Fan. Herr Oberst, gestatten, von Weltkrieg Nr.1, glossiert Georges Brassens, von selbigen Krieg, in dem bei dem 16-jährigen Brecht die Mütter weinten hüben und drüben.

Es ist sehr ermutigend, dass es in der Geschichte so viele Anti-Kriegs-Lieder und Texte gibt, nicht wenige davon entstanden unter Lebensgefahr der Autoren, aber mit großer Klugheit und beneidenswertem Mut.

Die Lieder und Texte sind Zeitzeugen und Zeitgeschichte. Pietsch und Henning werden sie vorstellen, mit dem Ziel, Kriegsgewinnlern das Wasser abzugraben, weil wir Frieden wollen.

[Premiere am 14.03.2024]

Von Brecht bis Broadway

Ein Kurt-Weill-Abend
anlässlich seines 120. Geburtstages am 2. März
und seines 70. Todestages am 3. April im Jahre 2020

mit Gina Pietsch und Frauke Pietsch

Pietsch Mutter und Tochter singen und plaudern über Weill in Berlin, Paris, am Broadway und in Hollywood, über seine Kämpfe beim Sich-Einrichten in Leben und Kunst, und über Spaß und Mühen beim Produzieren von Kunst und Leben.

1927 fing das mit Brecht an. Ein Dichter, ein wirklicher Dichter, mit kühnem Griff und wundervoller Einfühlungskraft hatte Weill nach der Lektüre von Brechts außerordentlich atheistischer „Hauspostille” ausgerufen, was etwas heißen wollte für den streng im jüdischen Glauben erzogenen Kantors- und Religionslehrersohn. Man kam zusammen, in Berlin, Paris und Amerika, meist mit unterschiedlichen Intentionen und Erfolgen, letzteres am krassesten unterschieden am Broadway, den Brecht als kältesten Verkauf von Abendunterhaltung und ein von Spielern unterhaltener Zweig des Rauschgifthandels ansah.

Man verstand einander so wenig, dass David Drews, der größte Weill-Kenner gerade dieses Unverständnis zum Grund dafür erklärte, dass in vier Jahren sechs gemeinsame Werke entstanden, die beiden Weltruhm verschafften. Der schwarze Dichter Langston Hughes, der die Songtexte in Weills Oper „Street scene” schrieb, sieht einen anderen Erfolgsgrund: Er hatte etwas zu sagen, und er sagte es auf die einfachste und geradlienigste Weise, in der allgemein verständlichsten Sprache eines jeden Landes. Darum kann Deutschland Weill als Deutschen, Frankreich ihn als Franzosen, Amerika ihn als Amerikaner und ich ihn als Schwarzen ausgeben.

[Premiere am 02.03.2020]


Karl Marx

Seiner Nützlichkeit wegen

Zu seinem 200. Geburtstag mit Gina und Frauke Pietsch

Als Marx 1871 „Der Bürgerkrieg in Frankreich” schrieb, war die Reaktion darauf so, dass er sagen konnte: „Ich habe die Ehre, in diesem Moment der bestverleumdete und der meistbedrohte Mann von London zu sein.”

Das hielt an. Gute 100 Jahre lang sahen seine Feinde das so. Verfälscht, verlacht, verteufelt, zum alten Eisen erklärt, durch den Zusammenbruch eines Experiments der Unteren schienen seine Widersacher bestätigt. Schien, sei betont. Brecht lobt 1938 seine Gedanken ihrer „Nützlichkeit wegen”, und er würde es heute wieder tun. Denn die Kämpfe zwischen den Klassen sind nicht verschwunden, wenn auch ihre Formen sich veränderten. Sein „Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen”, ist wahr wie eh.

200 Jahre – ein Geburtstag, den wir feiern wollen mit Liedern der Revolutionen vor und nach seiner Zeit, mit Texten seiner Werke und mit dem Erzählen seines Lebens. Gina und Frauke Pietsch tun das für ihn, für Engels, für Jenny, für uns, für die Unteren der Welt.

[Premiere im Mai 2018]


Karl-Marx-CD von Gina Pietsch und Frauke Pietsch Das Programm ist auf CD erschienen.
Erhältlich unter:
www.jungewelt-shop.de
Plakat Gina Pietsch - Hanns Eisler

Hanns Eisler

anlässlich seines 60. Todestages am 6. September 2022

Vielleicht sein Bestes – die Lieder

mit Gina Pietsch & Fabio Costa

Bis jetzt bin ich besiegt worden ...
... sagt Hanns Eisler in einem der langen Gespräche mit Hans Bunge über die Dummheit in der Musik. Immer hat er dabei die Unteren im Blick, die aus der Arbeiterklasse und die, die sich ihr nahe fühlten. Letzteres hat dann 1947 in Eislers Exilland USA auch der leitende Ermittler beim Ausschuss zur Untersuchung unamerikanischer Tätigkeit, Robert Stripling, erkannt, der die Anklage damit begründet, dass Mr. Eisler der Karl Marx des Kommunismus auf musikalischem Gebiet ist. Verständlich die Antwort des Komponisten: Sie schmeicheln mir.

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Wo kommt das her, dass er so denkt, lebt und arbeitet als Komponist, als Lehrer, als Musik- und Kulturtheoretiker?
Sein Freund und Kollege Paul Dessau sagt das neidvoll so: Überlegen Sie auch mal seine Herkunft, sein Vater war Philosoph, seine Mutter war eine Arbeiterin. Welch großartige Kombination.

Anfang 1919, eingeschrieben am Neuen Wiener Konservatorium, merkt aber bald, dass er Kontrapunkt besser bei Arnold Schönberg lernen konnte. Der nahm ihn als Privatschüler an, ohne Honorar von ihm zu verlangen. Eisler wurde bald sein Lieblingsschüler, sein Kommunismus wurde ihm als Jugendtorheit vergeben und Schönberg von Eisler wiederum trotz großer ideologischer Differenz hoch verehrt. Wenn etwas Brauchbares aus mir werden wird, habe ich das nur Ihnen zu verdanken.

So zieht es ihn denn 1926 nach Berlin, und zur oppositionellen „Novembergruppe”. Da gibt es nun die ersten Lieder, die Kampfmusik genannt werden können, dank auch der glücklichen Verbindung zu Weinert, Weber, Piscator und zu seinem Interpreten Ernst Busch und seinem Dichter Bertolt Brecht. Durch die an intellektueller und politischer Höhe in der Kunstgeschichte selten großartige Zusammenarbeit des Teams Brecht/Eisler entstehen nun eine illustre Zahl an Meisterwerken für Bühne, Podium, Straße und Film, alles aufgenommen mit großer Resonanz bei denen, für die es gedacht war.

Das Jahr 1935 bringt ihn durch fünf Länder, 1936 dann nach Spanien, 1938 in die USA. Bis zur Ausweisung nach dem Verhör über unamerikanische Tätigkeit, war Eislers Zeit ausgefüllt mit praktischer und theoretischer Filmarbeit, und einer großen Zahl von Liedern für die Bühne, Kammermusiken, Filmmusiken und Orchesterwerken, für die besonders die großartige „Deutsche Sinfonie” steht, geschrieben von 1930 bis 58 und, wie fast alles, seit 1933 für spätere Zeiten. Seine Hoffnung auf das neue Deutschland führt ihn dann nach Ostberlin und wieder mit Brecht und Busch zusammen.

Die letzten 13 Jahre seines Lebens sind im Übermaß ausgefüllt mit Professur an der Hochschule für Musik und an der Akademie der Künste der DDR. Er erhält große Preise und große Schläge. Sein erstes Opernprojekt, „Johann Faustus” passt nicht ins Erbe-Konzept der DDR, und wird im Rahmen der unrühmlichen Formalismusdebatten von stalinistischen Fanatikern als pessimistisch, volksfremd, ausweglos, antinational abqualifiziert. Den seelischen Zusammenbruch, den das mit sich bringt, hält sein Freund Brecht auf. Aber wie immer, rappelt er sich auf, weil er sein Ziel im Auge behält: Wir Marxisten müssen jetzt dafür sorgen, daß unsere Leute etwas Kultur bekommen, ob sie wollen oder nicht. Sagt er und schreibt zu diesem Zwecke, seinem Ideal entsprechend, kühl, höflich und zärtlich, wieder Tucholskylieder für Busch und neue nach Majakowsky, die Winterschlacht nach Becher und immer wieder Brecht. Kurz vor seinem Tode wird dieser sich von seinem wichtigsten Komponisten verabschieden mit den Worten Entschuldige, ich habe nicht genug getan für Deine große Musik.

Hanns Eisler stirbt am 6. September 1962 in Berlin.

Gina Pietsch

Lieder der Verschollenen

Programm und CD von Gina Pietsch (voc) und Bardo Henning (p)

22 Lieder, komponiert von Bardo Henning nach Gedichten von Autoren, in deren Lebenswege die 12 Jahre Nationalsozialismus in Deutschland eine tiefe Kerbe geschlagen haben. Jacob von Hoddis wurde im KZ vergast. Kurt Tucholsky beging, als er die Ausweglosigkeit der damaligen Zeit erkannte, am 21.12. vor 80 Jahren Selbstmord.

Else Lasker Schüler, Bertolt Brecht und Valeska Gert und Hardy Worm gingen ins Exil. Joachim Ringelnatz blieb und schwieg und verschwand von der Bühne.

Angesichts der ungeheueren Zahl von vertriebenen, ermorderten, gequälten, verschollenen Dichtern in der Zeit des Faschismus ist diese Auswahl natürlich in jeder Weise unvollständig. Sie steht aber für alle.
Bardo Hennings Vertonungen wurden arrangiert für Altstimme, Fagott und Kontrafagott, sowie für Klavier und Akkordeon und werden interpretiert von
Gina Pietsch – Gesang,
Elisabeth Böhm-Christl – Fagotte,
Bardo Henning – Tasteninstrumente

[Premiere im September 2015]


Lieder der VerschollenenAuf einer gleichnamigen CD erschienen:
CD-Info & Hörproben


Gina Pietsch und Frauke Pietsch

Sagen was ist

Eine Hommage an Rosa Luxemburg mit Blick auf eine unvollendete Revolution

mit Gina Pietsch & Frauke Pietsch

Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden, sagt Rosa Luxemburg. Der dumme Helmut Kohl sagt, dies sei das einzig Gute, was diese Frau jemals geschrieben hat. Natürlich wollte er sie nicht verstehen. Denn Rosa meinte es so, wie der große Saint Just es meinte: Pas de liberté pour les ennemis de la liberté – Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit.

Drei Jahre und 4 Monate ihres kurzen Lebens saß Rosa in Gefängnissen und Festungen, in Warschau, Berlin, Wronke und Breslau. Warum? Der Berliner Polizeipräsident 1916 hatte keine Zweifel daran, dass die Luxemburg eine der gefährlichsten und rührigsten Agitatorinnen des extrem-radikalen Flügels der Sozialdemokratie sei.

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Lenin, der um eine Reihe ihrer Irrtümer hinsichtlich der russischen Revolution wusste, hörte nie auf, sie für einen Adler unter Hühnern zu halten, der den Kommunisten in der ganzen Welt immer teuer sein wird.

Dass Stalin verächtlich vom „Luxemburgismus” sprach, hatte schlimme Auswirkungen für die auch sehr späte Rezeption ihrer Werke in der DDR.

Wir sehen in ihr eine der wichtigsten und charismatischsten Persönlichkeiten in der deutschen Antikriegsbewegung, den Inbegriff des Kampfes für Frieden.

Die die Kriege führten, nannten sie die blutige Rosa, wir, denen sie nahe ist, nennen sie gerne einfach Rosa, oder wie Brecht Die rote Rosa.

Hannah Arendt meint: Für Rosa Luxemburg war die Welt von sehr großer Wichtigkeit, sie interessierte sich überhaupt nicht für sich selbst. Dem wollen wir widersprechen, denn die Tausenden ihrer Briefe sprechen viel von ihren Lieben, zu Leo, zu Kostja, zu Paul und Hans, zu Sonitschka, zu Wolken und Pflanzen, zu Goethe und Chopin und immer zu tüchtiger, intensiver Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven als vom größten Genuß im Leben.

Als sie 17 war, konnte man folgendes von ihr lesen: Mein Ideal ist eine Gesellschaftsordnung, in der es mir vergönnt sein wird alle zu lieben. Und Leo Jogiches, den sie liebte, erfährt, sie wolle auf die Menschen wie ein Blitz wirken, nicht durch Pathos, sondern durch die Weite der Sicht, die Macht der Überzeugung und die Kraft des Ausdruck. Wer sie liest, weiß, dass sie sich diesen Wunsch erfüllen konnte und uns sicher in unvorstellbarer Weise mehr, wenn sie sie nicht umgebracht hätten.

Das Ende jedes Menschen ist schlimm, das dieser körperlich kleinen und lebenslang gehbehinderten – eine Biografin sagt, dreifach Stigmatisierten, als Frau, als Jüdin, als Krüppel – aber eben ungeheuer starken, weisen, mutigen, lebens- und liebensfrohen Frau, ein schwer beschreibbarer Verlust, für uns bis heute.

[Premiere im im November 2018]

Anneliese Fleischmann-Stroh, stimme.de, schrieb:

Gina Pietsch „Sagen was ist – Eine Hommage an Rosa Luxemburg im K3”
... Aufrüttelnde emotionale Texte der um ihre Rechte Kämpfenden wie „Im Gefängnis zu singen” von Brecht/Eisler wechseln mit Zitaten aus Briefen Rosa Luxemburgs an Sophie Liebknecht ...

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Anja Röhl, Junge Welt, schrieb:

„Die kleine Kruke mit den großen Gedanken”
Unter dem Titel »Sagen, was ist« präsentiert die Schauspielerin Gina Pietsch ihr mit Tochter Frauke erstelltes Bühnenprogramm zu Rosa Luxemburg. Das Potpourri aus Zitaten, Brecht-Liedern und Geschichten aus dem Leben der großen Revolutionärin kommt mit einem geschärften Blick auf deutsche und europäische Geschichte daher und ist so zu einem mitreißenden wie überaus lehrreichen Abend geworden. Passt hervorragend zum Anlass, nämlich der Erinnerung an die Zeit der von Noske und Ebert so schändlich verratenen Revolution.

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